Dienstag, Januar 16, 2007

phuket, die fuenfte - patong

wie bereits erwaehnt ging am naechsten tag mein flieger nach singapur. obwohl die abflugszeit erst zu um 11:00 angesetzt war, hatte ich mich entschlossen wegen der abgeschiedenen lage mir das taxi zum flughafen mit anderen leuten zu teilen. die sind zwar morgens um halb neun geflogen und so mussten wir bereits extrem frueh aus den federn, aber was macht man nicht alles um ein paar baht zu sparen. nach ankunft am flughafen, habe ich dann das gesparte geld in ein fruehstueck investiert und da ich am flughafen noch ueber 2 std zeit hatte bis mein flug ueberhaupt auf der anzeigetafel auftauchen wuerde, habe ich mir mein buch geschnappt und angefangen zu lesen. nachdem 1,5 std vor abflug meines fliegers immer noch nichts auf der anzeigetafel stand, habe ich mich mal auf zur information gemacht. wo ich einchecken muesse, wollte ich wissen. welche flugnummer ich denn haette, wollten sie wissen..."ach, da haben wir es: schalter 13. oh, aber ich glaube sie sind ein wenig zu spaet! ihr flieger ist bereits lange weg." ja, herzlichen glueckwunsch!!! ich hatte mir faelschlicherweise die ankunftszeit in singapur aufgeschrieben :-(.

so blieb mir nichts anderes uebrig, als mich nach einem neuen flieger zu erkundigen. das war allerdings nicht so einfach. alle flieger waren entweder ausgebucht oder voellig ueberteuert... alle bis auf einen: ankunft in singapur um 23:50, datum 31.12.06. tja, eine grosse auswahl hatte ich wie gesagt nicht ;-).

weil jetzt noch hinzu kam, dass mein hostel in chalong schon wieder ausgebucht war, musste ich mich auch deswegen wieder neu umsehen. das alleine waere aber ja keine herausforderung gewesen, also habe ich es mir zum ziel gesetzt, dass ich wegen dem zusaetzlichen heimflug kein weiteres geld mehr abheben wollte. restgeld waren geschaetzte (der andi liebt es, wenn ich geldbetraege schaetze ;-)) 965 baht. das sind gute 20 euro... fuer 4 volle tage und 3 uebernachtungen wohl gemerkt... was soll ich sagen? ich habe es geschafft ;-). fuer ein doppelzimmer hat es aber nicht gereicht, die sonnenschirme am strand konnte ich mir damit auch nicht mehr leisten und ernaehrt habe ich mich im prinzip von wasser und anderthalb mahlzeiten pro tag. hehe... das hat wohl wieder den pfadfinder geweckt ;-)


mit dem oeffentlichen verkehrsmitteln in die neue bleibe


"muay thai... see the best of the best... thai boxing... real fights... tonight... tonight... tonight... only at banlga stadium... muay thai... this is thailand... international boxers... see the best of the best..." der wagen war im prinzip 24 stunden unterwegs.


tuk tuk auf phuket... das ist uebrigens auch ein daihatsu hi-jet


und noch etwas fuer alle brandinginteressierten, wie mich. hehe

... mein sylvester hatte ich wegen meinem neuen flug ja schon komplett abgeschrieben. ich hatte bereits damit gerechnet am gepaeckband zu feieren... mein flieger hatte aber ein wenig verspaetung.... genausoooo viel, dass ich um 12:00 einen perfekten blick auf das feuerewerk hatte. ein verspaetetes frohes neues jahr wuensche ich euch!


vorteil des alleinereisens: rasieren muss man sich nicht!

Donnerstag, Januar 11, 2007

phuket, die vierte – chalong

fuer meinen eigentlich letzten tag hatte ich mir dann noch mal mein kleingeld zusammen gekratzt um etwas besonderes zu machen. ziel meiner reise sollte eine bucht einer insel werden. nein, natuerlich nicht irgendeine bucht. die jenigen von euch die the beach gesehen haben, werde wissen von welcher bucht ich rede ;-)

eigentlich waren wir dort um zu schnorcheln und wurden gebeten nicht bis in die bucht zu schwimmen, da unser aufenthalt auf eine halbe stunde begrenzt war. ich wollte mir die aussicht aber nicht nehmen lassen und bin als erster ins wasser und bin den ganzen weg zum strand geschwommen. zwar musste ich mich unheimlich beeilen (wegen der groesse unseres bootes konnten wir nicht wirklich nah an den strand), aber ich habe es rechtzeitig wieder geschafft und war um eine impression vom paradies reicher.




naechster halt war der monkey beach von phi phi don. zwar bin ich auch diesmal land geschwommen, wo die affen darauf warteten gefuettert zu werden, habe aber den grossteil der zeit mit wirklich gutem schnorcheln verbracht.

nach einem ausgiebigen Mittagessen und einem unheimlich anstrengenden verdauungssparziergang ging es wieder zurueck nach phuket.. ein wirklich gelungener abschluss meines phuket aufenthaltes dachte ich, denn am naechsten tag ging mein flieger nach singapur.


phuket, die dritte – chalong

fuer meinen geplanten tagestrip ging zur ko phing kan. ko heisst insel, aber ich habe keine ahnung was phing kan heisst. tatsache ist aber, dass die insel auch als james bond island bekannt ist. grund dafuer ist, dass die insel in dem film the man with the golden gun das hauptquartier des boesewichts ist.

...aber eins nach dem anderen, den alles fing damit an, dass ich um 7:15 abgeholt wurde. ja, herzlichen glueckwunsch! das habe ich mir naemlich auch gedacht, als ich dann von der hostelleiterin geweckt wurde. ich war hundemuede und hinzu kam noch der kater vom vortag ;-).

dadurch, dass ich wie gesagt am a... von phuket gewohnt habe war ich der erste, der abgeholt wurde und wir haben dann nacheinander allemoeglichen hotels abgeklappert. nachedem wir dann noch zwei mal den bus gewechselt haben ging es zu unserem ersten stop: wat tham suwankhuh. an wat koennt ihr euch vielleicht noch aus katis bangkokeintraegen erinnern... wenn meine thaikenntnisse stimmen muesste das tempel heissen. was strasse und geradeaus heisst wusste ich auch, aber habe ich mir leider nicht merken koennen ;-).



der wat tham suwankuh ist in eine hoehle gebaut und ist auch als monkey temple bekannt

nach dem tempel ging es dann weiter mit dem bus zu unserem boot, mit dem wir dann durch einen mangrowensumpf mitten in einem weiteren nationalpark in richting roger moore gefahren wurden.




obwohl, es wie immer von touristen ueberlaufen war, hat sich der ausflug trotz brummschaedel gelohnt.




mittagesses gab es bei einem schwimmenden dorf und auf der rueckfahrt unserer kaffeefahrt wurden uns dann noch die unheimlich interessante cashew nut fabrik und dem angeblich groesste jewlery store der welt gezeigt, aber naja.... das gehoert halt auch dazu.




den naechsten tag habe ich zumindest teilweise unter wasser verbracht. nachdem mein vorhaben den advanced open water auf phuket zu machen gescheitert war, hatte ich mich naemlich kurzer hand entschieden bei der naechst besten tauchschule wenigstens einen scuba tune up zu machen und 2 tauchgaenge zu absolvieren. das tauchen hat zwar unheimlichen spass gemacht, aber ich muss zugeben, dass ich deutlich mehr erwartet hatte. die sicht war nicht weiter als acht meter und die korallen waren groesstenteils schon abgestorben. dafuer habe ich einen Rochen, mehrere drachenfischen, 2 riesige octopusse und die angeblich super seltenen geisterpfeifenfische gesehen.


links: vor dem tauchshop; rechts: mal was westliches ;-)

nach dem tauchgang wollte ich noch ein bisschen am strand entspannen und auf dem weg dorthin ist mir doch tatsaechlich ein auto voll ueber meinen fuss gefahren. zwar habe ich die verfolgung angetreten, aber letztenendes hielt ich kuehlen dann doch fuer eine bessere idee. das hat jedoch nichts geholfen: links habe ich jetzt eine 48,5 ;-)

fuer den abend habe ich mich dann dazu entschieden mir den sonnenuntergang am sunset cape anzuschauen. den hatte ich zwar schon mal gesehen, aber da hatte ich leider keine kamera dabei.

Freitag, Januar 05, 2007

phuket, die zweite – chalong

nachdem ich die ersten beiden naechte in einem verhaeltnismaessig teuerem hostel verbracht hatte, durfte ich mich am morgen des 24.12. auf die zweite etappe meiner reise machen. chalong ist im gegensatz zu patong nicht an der kueste gelegen... im prinzip ist es fuer touristen ein ziemlich besch...eidener ort. dafuer ist hier wahrscheinlich die billigste bleibe auf ganz phuket zu finden. fuer eine nacht im doppelzimmer musste ich gerade mal 4 euro zahlen. Fuer weitere 4 euro pro tag!!! habe ich mir dann auch noch eine 125er ausgeliehen. so war dann wirklich auch der abgelegenste strand ohne grosse probleme (linksverkehr) zu erreichen.




oben: alte und neue bleibe; unten: tuk tuk und mopped

den restlichen tag habe ich im prinzip damit verbracht die naehere umgebung mit dem mopped zu erkunden. Letztenendes bin ich aber mal wieder am strand gelandet. Diesmal aber mit schoenerer aussicht ;-): kata beach.

Fuer den ersten weihnachtsfeiertag hatte ich mir ueberlegt den traditionellen spaziergang zu machen, den ich sonst immer mit meiner familie mache. Wohin ich dafuer fahren sollte war mir voellig unklar. Ich hatte jedoch in meinem reisefuehrer gelesen, dass der khao phra taew nationalpark eine reise wert sei. Gesagt – getan. Mit dem mopped ging es ins zentrum von phuket. Hier wollte ich mir den ton sai wassserfall angucken. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich wirklich mehr erwartet hatte, da der wasserfall recht klein war und man ihn schon direkt vom parkplatz sehen konnte.

Bei meinen zahlreichen selbstportraitversuchen direkt vor dem klippchen mit dem fotoapparat in der einen hand und der fotoapparatstasche in der anderen ist dann passiert, was passieren musste. Katis zweite speicherkarte, die ohne jeden denkbaren grund lose in der tasche aufbewahrt wird, hat einen abgang gemacht. Die karte ist in den wasserfall gefallen und war nicht mehr gesehen. Zumindest nicht solange bis sich der retter auf die mission gemacht hat. Abgesehen davon, dass auf der karte kein einziges bild gespeichert war und wasserfaelle bekanntlich aeussert rutschig sind, hat es sich lediglich um eine 64mb karte gehandelt... Fuer mich ging es aber ums prinzip ;-)


64mb oder eine frage der ehre

nach meiner ersten mission habe ich mich auf einen jungle trail gewagt, den ich beim hereinkommen gar nicht gesehen hatte. es ging fuer 2 km vorbei an einigen stationen quer durch den dschungel. der unterschied zu anderen mir bekannten pfaden war dass es keinen markierten weg gab. man wusste teilweise nicht wo es weiter ging. also der rennae haette sich das nicht getraut ;-). dass ich waherend meines gesamten aufenthaltes im nationalpark nur genau zwei touristen gesehen habe, die zu dem mit einem guide unterwegs waren, war grund dafuer, dass ich mich, bewaffnet mit nicht mehr als meinem sturzhelm und einer imaginaeren machete, mir den weg nur aeussert vorsichtig bahnen konnte. obwohl es mir die zahlreichen hindernisse, die wuergeschlangen und die menschenfressenden libellen nicht gerade leicht gemacht haben, bin ich aber auf grund meiner ausgepraegten pfadfinder kenntnisse und dem drang zum ueberleben wieder heile am parkplatz angekommen.



nachdem ausflug in die mitte der insel habe ich mich entschlossen fuer den rueckweg an der kueste entlangzufahren.










impressionen von der heimfahrt

abends hatten wir dann eine weihnachtsfeier im hostel. ich hatte zwar fuer den 26. s chon einen tagestrip gebucht, habe mich aber trotzdem dazu breitschlagen lassen mit den anderen aus dem hostel nach patong zu fahren, wo wir das weihnachtsfest auf thailaendische art in einer go go bar gefeiert haben... mal wieder in der bangla road.